Donnerstag, 15. August 2019

Kreuzbandriss

Nicht bei mir, sondern bei Jeannie, meiner BeagleHündin.
Dienstagabend ist es passiert.
Wie immer ging ihr das Aussteigen aus dem Auto nicht schnell genug. Sie verhedderte sich in der Leine - und schon war es passiert. Nächsten Mittwoch wird sie operiert. Und bis dahin und auch noch ein paar Wochen danach habe ich einen Pflegefall um den ich mich kümmern und um den herum ich meinen Tag planen muss.
Das ist nicht so einfach.
Ich leide.

Montag, 12. August 2019

Jede Menge Irretationen

Ja, so ist es. Ich schlage meine Augen auf und fühle mich schon total irritiert.
Warum?
Vorm Einschlafen habe ich mir einen Podcast angehört von PicDrop. Das war ein Gespräch mit der Fotografin Carolin Weinkopf.

Doch was ist PicDrop?
PicDrop ist ein Online-Service, mit dem Du als Fotograf Bildergalerien für Kunden erstellen kannst.Ich nutze ihn nicht, weil, als er online ging, war ich schon woanders.

Der Gründer oder Erfinder von Picdrop, Andreas Chudowski, Fotograf, hat einen Podcast. Den höre ich mir in der letzten Zeit öfters an, weil er interessante Menschen zum Gespräch bittet. Es geht um Fotografie, was sonst.
Diese recht junge Fotografin Carolin Weinkopf, war aktuell bei ihm und was sie zu sagen hatte war hoch interessant, wirklich. Sie klang zwar streckenweise so, wie ein kleines Blondchen, das durch seine tatsachliche Größe keinem Mann Angst machen möchte, doch dafür gibt es keinen wirklichen Grund, denn, seit dem ich ihre Webseite besucht habe bin ich total beeindruckt und möchte mich in Ehrfurcht vor ihr verneigen.Sie liebt die Fotografie mit großer Leidenschaft und das ist ihren Fotos anzusehen, ich schmelze einfach dahin, ehrlich. Das ist eine Fotografie wie ich sie liebe. Und somit wäre ich bei der ersten Irretation, denn ich frage mich, warum mache ich nicht auch so was?
Ich würde es anders machen, schon klar und hätte sicher auch nicht ihre Qualität, aber meine, ich würde es einfach gerne machen. Doch dann denke ich an mein letztes Shooting und was ich da erreicht habe und wie ich es erreicht habe und denke, das meine Stärke genau da liegt, ich meine in dieser Art der Fotografie.
Nun gut.
Dann habe ich festgestellt, dass ich nur noch 8 Tage Zeit habe bis zum nächsten Treffen mit meinen Kuratore - UPS - das ist nicht viel. Also weiß ich nun wo mein Focus in dieser Woche sein wird.

Und ja, in die Muckibude muss ich unbedingt, denn ich habe den Eindruck langsam zu versteifen.

Mit Jeannie muss ich zum Tierarzt, weil ich vermute, dass sie beim Laufen Schmerzen hat und ihre Krallen müssen geschnitten werden.

Meine Wohnung muss geputzt werden und ich will einige meiner schwarzen Kleidungsstücke färben, weil sie mir zu hell werden, das sieht schäbig aus.

Und dann ist da das dicke Problem mit meinem eMailProgram, Ich kann z.Zt. keine eMails versenden, was wirklich total blöd ist.

Also, worauf warte ich noch ...

Samstag, 10. August 2019

Intuition

Traurig war ich nun lange genug, habe ich beschlossen.
Die Vergangenheit ist Vergangenheit und nicht mehr zu ändern, Punkt! Es lohnt auch nicht, dass ich mich damit beschäftige, wer mir wann weh getan hat, oder was ich wann versäumt habe zu tun - jetzt ist meine Zeit.
Nochmals Punkt.

Ich werde also mein Archiv versuchen mit einem gewissen Abstand aufzuarbeiten und das wird mir gelingen.
Ich werde meine Erinnerungen wertschätzen und da hin sortiere, wo sie hin gehören und mir neue schaffen - neue Erinnerungen.

Wie heute z.B. Da hatte ich ein Shooting bei dem ich fast ganz auf meine Intuition gehört habe und mit dem Ergebnis mehr als zufrieden bin.
So mus das sein, oder?


Es geht um eine Frau, Claudia Richter, sie hat einen Hundehort und verfügt über ein Wissen zum Thema Hund, das mir immer schon sehr imponiert hat. Sie brauchte BusinessPortraits für ihre Webseite.Heute war sie in meinem Studio.



Freitag, 9. August 2019

Playlist

Tja, es hat sich einiges verändert seit der Zeit des MIXTapes, oder?
Heute nutzen wir Spotify um Playlisten von Musik zusammenzustellen - also ich liebe das sehr.
Neulich hatte eine Freundin die Idee sich eine Liste zusammenzustellen die gute Laune macht- toll dachte ich, das mache ich auch.

In dem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit recht selten Musik höre. Seit dem ich Hunde habe (fast 15 Jahre), habe ich darauf geachtet, diese nicht zu überfordern, in dem ich das Radio auf volle Lautstärke stelle, z.B.
OK, ich könnte ja auch Kopfhörer aufsetzen, ich habe davon jede Menge, auch Schnurlose, warum tue ich es denn nicht?
Ich lasse mir gerne Bücher vorlesen, wenn ich am Computer sitze und Shootings bearbeite - das ist wunderbar! Dann höre ich sehr gerne Podcast und am allerliebsten geführte Meditationen. Letztere gerne vor dem Einschlafen. Ich habe mich gefragt, wann ich dann das letzte mal zur Musik getanzt habe?
Auf jeden Fall habe ich bei Spotify gestöbert und mir eine Playliste gemacht. Da waren ganz alte Songs drauf wie
  • Skandal im Sperrbezirk
  • Aber bitte mit Sahne
  • Sonderzug nach Pankow
  • Tausendmal berührt
  • Wenn ich König von Deutschland wär'
  • Major Tom
  • Bruttosozialprodukt
  • 99 Luftballons
  • Marmor, Stein und Eisen
  • Nathalie
  • Delilah
  • Lady Madonna
  • Bochum
  • Ich will keine Schokolade
  • Ich will alles
  • Ich bin stark
  • Wann wirds mal wieder richtig Sommer
  • Taxi nach Paris
  • Mit 66 Jahren
usw.usw.

Zuerst hatte ich auch viel Freude mit den Songs. Doch dann ist was passiert, denn diese Musik hat Erinnerungen angetriggert. Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Angetriggert wurden auch die Gefühle, die ich damals hatte. Das wollte ich nun wirklich nicht.

Es ist müßig zu beschreiben, dass ich heute ein andere Frau bin als vor dreißig Jahren, oder?



Mittwoch, 7. August 2019

Selbstoptimierung

Ganz ehrlich, ich finde dies ist ein ziemlich blöder Begriff.
Warum lassen wir dem Leben nicht einfach seinen Lauf und vertrauen darauf, dass es uns schon zu der besten Version von uns selbst werden lässt?

Ja, es stimmt schon, wir optimieren so einiges in unserem Leben. Unsere Bildung, die beruflichen Fähigkeiten, unsere Fuß- und Fingernägel und unsere Haare, warum dann nicht auch unsere Persönlichkeit? Eine vielleicht berechtigte Frage, doch bei denen, bei denen es nötig scheint, funktioniert es eh' nicht von Außen, oder?

Ist unsere Persönlichkeit nicht die Summe aus all dem was wir, vom Moment unserer Geburt an, vielleicht auch schon vorher, erlernen und erleben - ich denke schon. Das Leben an sich formt uns zu der Person, die wir aktuell sind. Erfahrungen, Dramen, Schmerzen, alles das, was wir im Laufe unseres Lebens erleben und erfahren, freiwillig oder unfreiwillig brennt sich in jede Zelle unseres Körpers und unseres Geistes. Bei letzterem haben wir die wenigsten Eingriffsmöglichkeiten.

Ein Trauma wird zum Beispiel in seine Einzelteile, Geräusche, Farben, Gerüche usw., zerlegt und an verschiedenen Orten in unserem Gehirn abgespeichert. Das führt u.a. zu Komplikationen bei der Verarbeitung dieses Traumas, die jedoch nötig ist, um einigermaßen gut durchs weitere Leben zu komme.PTBS ist eine Folge dieses Phänomens.

In den letzten Tagen musste ich erkennen, dass mein Geburttrauma der Grund für bestimmte Verhaltensweisen gewesen zu sein scheint. Da ich zum Zeitpunkt meiner Geburt noch keine Sprache hatte, ist es besonders kompliziert sich an so ein Erlebnis zu erinnern. Ich weiß auch nur davon, durch die Erzählungen meiner Mutter.

Es ist nicht ungewöhnlich, doch ich hatte die Nabelschnur um den Hals. Die anwesende Hebamme, hat durch eine Drehung meines Körpers dafür gesorgt, dass ich mich nicht selber erwürgte. Es kann aber durchaus sein, dass ich, beim Austreibungprozess der Geburt, eine gewisse Enge im Hals gespürt habe. Vielleicht sogar Angst hatte, Existenzangst. Diese Gefühle wurden zusammen mit dem Erlebnis der Geburt in meinen Gehirnzellen gespeichert.

Aktuell war mir aufgefallen, dass ich, wenn es heutzutage in meinem Leben um "Wachsen" ging und ich mir "neue Räume" erobern wollte, ich eine Enge im Hals spürte, die ich mir nicht erklären konnte.Diesem Gefühl wollte ich auf die Spur kommen.

In meinen Jahren der Therapie habe ich so manche Technik erlernt, die mir das ermöglichte. Und so bin ich auf den Moment meiner Geburt gekommen und mir ist klar geworden, wie sehr das Thema Angst mein Leben bestimmte.
Ich vermute, dass dieses Gefühl der Enge im Hals, das Atemnot und somit Angst auslöste, mich in der Vergangenheit oft unbewusst daran gehindert hat, mich mutig auf neuen Räume einzulassen. Diese Angst habe ich in der Vergangenheit immer verdrängt, so scheint es. Sie war da, ich habe es nur nicht gewusst, sie nicht bewusst wahrgenommen.

Als mir das alles klar wurde und auch, dass ich eigentlich nie ohne gewesen bin, wurde ich sehr traurig.

Diese aktuelle Traurigkeit konnte ich hingegen nicht verdrängen.Ich habe einfach gelernt achtsam zu sein, mir selber gegenüber. Für mich ist das eine Form der Selbstfürsorge.

Was ich jedoch nicht sofort bemerkt habe ist, dass wieder ein schwere depressive Verstimmung aufzog, die mich lähmte. Meine Selbstfürsorge ist nicht sofort angesprungen, so war ich 2 Tage lang in diesem Gefühl gefangen.
Doch dann wurde es mir bewusst und ich konnte Gegenmaßnahmen ergreifen. Ich kann mir sehr gut mit einer Kombination von bestimmten Aromaölen helfen. Diese wirken ähnlich wie ein Antidepressiva, weil sie sich an Zellen im Gehirn andoggen und dafür sorgen, dass das Seratonin von einer Zelle zur nächsten fließt.

Bei einer Depression kommt es zum Serotoninrückfluss und somit zu einem ungesunden Zustand im Gehirn.

Nachdem ich meine Duftlampe aktiviert hatte und die Aromaöle verdunsteten konnte ich zeitnah feststellen, dass diese Lähmung anfing zu verschwinden und ich wieder handlungsfähig wurde. Ich erkannte, dass ich mich an den letzten Tagen, in einer Art Katharsis befunden habe. Gewöhnlich lasse ich mich dann in ein TV-Serie fallen, diesmal war es "Downton Abby".


Dienstag, 6. August 2019

ANGST

Nach dem ich den Post von gestern geschrieben hatte, bin ich mal in die Schlagwortleiste gegangen und habe mir anzeigen lassen, was ich bisher zu dem Thema "Angst" geschrieben habe.
Interessant, doch eben auch sehr aufwühlend zu lesen, wie oft ich schon an diesem Punkt gewesen bin.
Bin ich tatsächlich schon an diesem Punkt gewesen, an dem ich heute bin?
Ich denke eher nicht.
In der  Klarheit, in der ich das heute sehe, konnte ich es vor 10 Jahren noch nicht sehen. So ist das.

Ganz aktuell habe ich mich daran erinnert, dass ich bei meiner Geburt die Nabelschnur um den Hals hatte. Damit verbunden waren sicher Erstickungsgefühle. Das erklärt mir auch, warum ich in der Vergangenheit, in bestimmten Situationen, immer wieder diese Enge in meinem Hals spürte. Diese Enge war eine Warnung, vermute ich.
Als ich geboren wurde, hat sie vielleicht dazu geführt, dass ich den Austreibungprozess  verlangsamt habe, bis die Hebamme in die Lage kam meinen Körper so zu drehen, dass sich die Nabelschnur von meinem Hals löste.
Wenn ich das schreibe, fühle ich mich ganz eigenartig, ich spüre etwas im Hals, doch es ist nicht mehr so stark, dass es mich behindert, es ist nur noch eine Ahnung davon, dass da mal etwas gewesen ist.
Denn wenn ich heute "wachse" dann stellt das keine "Gefahr" mehr dar, sondern ist das höchste Glück. Zu wachsen bedeutet zu leben.
Und, was gibt es schöneres als zu leben?

Was habe ich gelernt?In der Vergangenheit habe ich mich selber daran gehindert fortgesetzt Erfolg zu haben, immer und immer wieder. Ich habe mich, wenn ich "Erfolg" hatte immer wieder in eine Situation zurückgeholt, die ich gewohnt war und die nicht bedeutet "zu wachsen", weil das hätte ja "Gefahr" bedeutet.Ich habe mir außerdem nicht erlaubt in einem Meer aus guten Gefühlen zu schwimmen und habe irgendein Drama erschaffen, oh ja, ich bin kreativ.

Damit muss jetzt Schluss sein. Ich werde es aktiv ändern, denn aus welchem anderen Grund habe ich es erkannt?

Darum habe ich wieder angefangen in diesem Block zu schreiben, damit es ein sichtbares Zeugnis für diese Veränderung gibt. Und, wenn ich nur einem Menschen, der vielleicht in einem ähnlichen Prozess steckt, vermitteln kann, wie "normal" das ist und was es bedeutet Erkenntnisse zu haben, wachsen zu wollen und sein Leben nach den eignen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.
Du hast das Recht dazu, denn es ist Dein Leben.

Montag, 5. August 2019

Ich komme auf den Punkt...

... denn dafür wird es jetzt höchste Zeit, oder?

Zu meiner momentanen Situation passt diese Passagen aus den „Briefen an einen jungen Dichter.
(Dem Briefwechsel zwischen Franz Xaver Kappus und Rainer Maria Rilke aus den Jahren 1903 bis 1908.):

    «Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.»


Es war letzten Mittwoch, ich schaltete meinen Rechner im Studio ein. Oder heißt es ich schalte ihn "an"?

OK, er ist inzwischen 8 Jahre alt und gilt somit als "vintage". Doch das heißt nicht, das er auf der Stelle kaputt geht und nicht mehr funktioniert.
Als ich ihn kaufte war er der schnellste seiner Art auf dem Markt, der gerade noch bezahlbar war. OK, er leistet auch hervorragende Dienste, bis am Mittwoch das Mailprogramm nicht starten wollte.Alles funktionierte, nur die Mails konnte ich nicht abrufen.

OK, das passiert schon mal, bzw. so was kann passieren und eine leise innere Stimme sagte mir, ich solle Ruhe bewahren und darauf vertrauen, dass es spätestens am nächsten Tag wieder funktioniere würde, denn ich ahnte es würde da ein Problem mit der Cloud geben. Warum ich das ahnte?

Vor eine paar Tagen hatte ich meine Kreditkarte sperren lassen müssen und alle virtuellen Konten schrien nach den Daten der neuen Karte. Ohne so eine Kreditkarte scheine ich irgendwie nicht zu existieren, ist mein Eindruck, Doch darum soll es jetzt hier nicht gehen. Sondern darum, wie ich mit diesem mein-Mailprogram-funktioniert-nicht Problem umgegangen bin, nämlich absolut falsch und den Gründen für dieses absurde Verhalten meinerseits.

Ich habe wirklich den ganzen Tag mit Hotlines der verschiedenen Anbieter telefoniert und die Mitarbeiter in den Wahnsinn getrieben und es änderte sich nichts an dem Fakt, dass ich meine Mails nicht abrufen konnte. Null, nothing, Nullo einfach garnichts.

Als ich am Donnerstag den selben Rechner in meinem Studio anschaltete und die Mails abrufen wollte, funktionierte das Mailprograam ohne Probleme, ehrlich, ohne zu rülpsen oder zu stolpern, es lieferte einfach meine Mails in meinen Posteingang, so als wenn es den Mittwoch nicht gegeben hätte.
Wie so was möglich ist?
Ich habe keine Ahnung.
Ich muss nur an diese leise Stimme denken, die genau das vorrausgesagt hatte.

Warum habe ich nicht einfach auf sie gehört?
Was hätte schlimmes passieren können, wenn ich einen Tag lang keine Mails abgerufen hätte?
Ich weiß es nicht!
Was ich jedoch zu 100% weiß ist, dass ich mir, höchstpersönlich, diesen Mittwoch zu einem Albtraum-Tag kreiert habe.
Warum ich das getan habe?
Wenn ich nicht dieses kluge Buch gelesen hätte, wüsste ich es immer noch nicht, doch so habe ich eine Ahnung.


Der Autor erklärte mir, dass ich es nicht aushalte, in einem Meer aus guten Gefühlen zu schwimmen.
Ja, wirklich.
Er spricht von dem Phänomen des "oberen Limits", wenn das erreicht ist, dann tun wir alles, um wieder in einen Zustand zu kommen, den wir kennen. In meinem Fall war das, dass absolute DRAMA.

Ich habe ja schon in den letzten Tagen davon gesprochen, dass in meinem Leben gerade die "Post abgeht", sich die Ereignisse überschlagen und ich tatsächlich in einem Meer von guten Gefühlen schwimmen könnte, wenn ich es dann aushalten würde. Ich erschließe mir neue Räume -ich wachse - ich lebe.

Einer meiner ersten Erkenntnisse, beim Entdecken der Fotografin, die ich zu analogen Zeiten gewesen bin, war, das ich mich offensichtlich ganz persönlich daran gehindert habe Erfolg zu haben.
Wie das?
Wie genau ich das getan habe, kann ich nicht sagen, Wenn ich mir jedoch ansehe, was ich als Fotografin bereits erreicht hatte frage ich: Warum habe ich an diese Erfolge nicht angeschlossen? Warum habe ich an diesem Punkt in meinem Leben nicht einfach alles für eine Fortsetzung gegeben?
Ich erinnere mich an verschiedene Situationen und Gefühlslagen. Sie alle lassen nur einen Schluss zu: Ich habe es verhindert.
Und aktuelle Ereignisse bestätigen das. Ja wirklich. Immer dann, wenn es richtig gut lief, ist etwas passiert, das alles wieder auf NULL gedreht hat. Also in den Zustand, den ich gut kannte und der mir keine Angst machte.
Angst ist das Schlüsselwort, doch dazu schreibe ich morgen mehr...

Samstag, 3. August 2019

Analoge Fotografie

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mir selber begegnet bin.

Was ich meine ist, ich habe die Fotografin wiedergetroffen, die ich zu analogen Zeiten gewesen bin. Irgendwie hatte ich die nicht mehr in meinem Erinnerungspeicher, so scheint es. Ich habe die ersten 25 Jahre meiner Berufstätigkeit als Fotografin analog gearbeitet, also auf Film. Dann gab es einen Break und nun arbeite ich auch schon viele Jahre Digital.
So was mache ich z.B.



Doch zurück zu der Begegnung der besonderen Art, der Begegnung mit einer Fotografin, an die ich mich nun so langsam erinnere.



Wie schon gesagt, ich öffnete Schachteln und Mappen, erst die eine, dann die nächste usw. und plötzlich nahm es mir die Luft, denn, was da vor mir lag war richtig gute Fotografie, sagte mir meine Intuition, also mein Bauch.


Ich war fassungslos und holte mir bei Kolleginnen Rat und die nannten mir einen Termin in Köln, bei dem es Bildbesprechungen geben würde und sie meinten, vielleicht wäre das was für mich und meine Fotos. Da ich schon einmal dabei war, meine Komfortzone zu verlassen, ging ich gleich den nächsten Schritt und meldete mich dort an.


Ich bin also, trotz massiver Vorbehalte, Ängste usw. nach Köln zu diesem Termin gefahren. Nach kurzer Zeit,ich hatte mich gerade vorgestellt, sagte Jemand, ach Du bist ... ich folge Dir seit ein paar Tagen auf Instagram.
Schon ein eigenartiges Gefühl seinen Fans und Folllowern gegenüber zu stehen - ehrlich.
Dieser Abend war für mich - ja, wie soll ich das beschreiben (?), ein wirklicher Erfolg. Ich, bzw. meine Fotografie ist dort gefeierte worden.



Freitag, 2. August 2019

Februar 1989 - ein Selbstportrait

Dieses Text habe ich gerade gefunden.
Ich habe es vor fast drei Jahren geschrieben - es ging um meine Gesundheit. Ich hatte auch einen Blog dazu angefangen:

"Wetten ich schaffe das!" hatte ich ihn genannt:

"Heute hatte ich nun das Gespräch, bei dem ich eigentlich erwartet hatte, dass die Ergebnisse der ersten Blutuntersuchung vom Tisch gewischt würden, dass war nun leider nicht der Fall, sie wurden bestätigt:
Ich habe einen Diabetes Typ 2, meine Nieren funktionieren nur zu 80% und mein Blutdruck und meine Harnsäurewerte sind zu hoch.
Und dann erst die Cholesterinwerte..."

Donnerstag, 1. August 2019

Wieder ein Anfang? Oder Zurück auf Anfang?

Keine Ahnung warum, doch irgendwie hatte ich heute Vormittag den Gedanken, mal wieder zu bloggen. Es schien zuerst unmöglich wieder in diesen, meinem alten Blog, etwas zu schreiben, doch dann, plötzlich ging es doch.

Nun bin ich hier. Im Hintergrund läuft eine Playlist, die ich mir bei Spotify eingerichtet habe und ich versuche meine momentane Verwirrtheit in Worte zu fassen.

Negrita, meine Hündin, die im September 15 Jahre alt wird, hat mich in der Nacht wieder aus tiefem Schlaf geweckt, weil sie raus wollte. Das ist in den letzten Monaten öfters passiert, sie ist eben alt. Danach kann ich nicht wirklich wieder einschlafen. Nun bin ich ja auch nicht mehr die Jüngste und so ein unterbrochener Tiefschlaf grenzt schon an Folter. Doch, ich kann ihr nicht wirklich böse sein.

Gestern war ein wirklich außergewöhnlich blöder Tag. Doch, um das, was da so "blöd" war, wirklich erklären zu können, muss ich weiter ausholen - befürchte ich.

Es ist wohl schon länger als ein Jahr her, da machte mich eine Kollegin auf ein Buch aufmerksam. In diesem Buch ging es darum sich nicht immer im Mangel zu fühlen. Dieses sich "im-Mangel" zu fühlen, ist wohl ein ziemlich weit verbreitetes Gefühl. Ja, es wird im Folgenden um Persönlichkeitsentwicklung im weitesten Sinne gehen. Du kannst noch weiterscrollen, wenn dich das Thema nicht interessiert.


Da ich ja bereist 69 Jahre auf dieser Erde bin, hatte ich schon mehrfach den Wunsch mich zu entwickelt. Anja Meulenbelds Bücher waren so ein Auslöser. Oder die Songs von Gitte Henning und dann letztendlich die Bücher von Julia Cameron. Ja, ich habe schon eine Menge Arbeit geleistet, an mir, an meinen verschiedenen Anteilen. Dann war da der Zusammenbruch und die folgende lange Depression, in der ich kompetent begleitet wurde und aus der ich dann, weitestgehend, geheilt und mit vielen Erkenntnissen hervorgegangen bin.

Ach ja, so ein Leben hält so manche Überraschung für uns bereit. Oder etwa nicht?
Doch zurück zu Omega, dem Buch, in dem mir erklärt wurde, dass ich mich keineswegs im Mangel befinde, sondern, dass mein Leben ziemlich voll ist.Dann gab es da eine Gerichtsverhandlung.In der ging es um einen Mann, der meinte mich in meinem Studio schlagen zu dürfen. Es ging für ihn nicht so gut aus, er wurde in zwei Instanzen verurteilt. In der zweiten Instanz, also vor dem Landgericht, gab es vom Staatsanwalt und vom Richter jeweils einen Vortrag zu meiner Glaubwürdigkeit. Diese Vorträge haben offensichtlich einen Schalter bei mir umgelegt und ich konnte endgültig die "Opferrolle" verlassen. Als missbrauchtes Kind habe ich die sehr lange gefühlt, war sie ein Teil von mir.

Im März diesen Jahres, habe ich mir eine Auszeit gegönnt. Ich bin für eine Woche, mit meinen beiden Hundemädels, alleine nach Holland gefahren. Das war sehr wohltuend und ich bin voller Energie und guten Vorsätzen zurück gekommen. Ruckblickend weiß ich nun, dass es da einen Anteil in mir gibt und vielleicht auch in dir, der es nicht erlaubt lange in einem Meer aus guten Gefühlen zu schwimmen. Was ich sagen will ist, es gab dann, in den folgenden Wochen, eine sehr anstrengend Zeit für mich. Und dann, auch durch die schon erwähnte Kollegin, bin ich auf eine Plattform gelandet, in der es um Persönlichkeitsentwicklung ging und wie es der Zufall wollte, wurde gerade ein kostenloser Kurs angeboten, an dem ich dann teilgenommen habe.
Nach Abschluss gab es dann die Möglichkeit sich kostenpflichtig anzumelden um weiter Kursangebote zu nutzen. Es war der Satz einer Bekannten, die meinte, sie würde jetzt mal in-sich-investieren. Das machte mich nachdenklich und mutig und ich meldete mich auch an. Und was dann passierte war ziemlich großartig. Doch davon erzähle ich dann im nächsten Post, weil jetzt muss ich mit meinen Hundemädels raus und um 12:00h habe ich eine Verabredung, in der geht es u.a. um dasDesaster von gestern. Also bis Morgen!!

Mittwoch, 17. August 2016

Mein letzten Beitrag auf diesem Blog ist nun schon 3 Jahre alt, das zeigt ziemlich eindeutig, dass ich diesen Blog nicht weiter aktualisiere. Wenn Dich interessiert,was ich so mace besuche meine Webseite:

www.beateknappe.de