Einen Schnitt machen...
In diesem Blog sollen, so ist es mein Wunsch, Männer kein Thema sein, denn ich bin eine Frau und Frauen kommen zu selten zu Wort - in dieser Welt. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Ich arbeite zu Hause und kann, wenn mir danach ist, Radio hören. Heute wird Gerhard Richter (*1932) 75 Jahre alt, also ist er ein Thema im Radio. In einem Interview höre ich ihn sagen, dass er das, was er tut, kreativ sein und malen, darum tut, weil er es kann und weil es menschlich sei Dinge zu tun, die wir gerne tun. Dann spricht er davon, ab und zu einen „Schnitt-zu-machen“. Was für ihn heißt, seine alte Bilder einfach zu verbrennen um etwas Neues anfangen zu können.
Das berührt mich sehr, denn, das ist auch mein Bedürfnis: in meinem Leben einen Schnitt machen. Altes hinter mir lassen und neu anfangen. Gut, das kann auch daran liegen, dass mir das Chaos, die Unordnung in meiner Wohnung wieder einmal total auf den Nerv geht, weil ich es einfach nicht schaffe Ordnung zu halten. Da sind zu viele Dinge, zu viele Projekte die in Arbeit sind, also „work in Progress“. Dann die letzten Wochen, die durch Prozesse die sich im Innneren abspielen und der dann folgenden Krankheit gekennzeichnet waren. Ich bin zwar kreativ gewesen, quasi als Ausgleich, doch aufräumen war nun wirklich nicht angesagt und ist darum umso notwendiger, im Moment.Darum wäre es eben passend einen grundsätzlichen Schnitt machen zu können. Genau das kann ich nicht.
Ich kann die Stoffschnipselchen nicht einfach wegschmeißen, oder diese Zeitschriften, aus denen sich noch Collagen machen lassen. Viele meiner Postkartenkreationen sind aus solchen Dingen entstanden, die andere vielleicht als „Abfall“ bezeichnen würden.
Der Raum in meiner Wohnung ist naturgemäß begrenzt. Ich kann nicht einfach noch einen weiteren Raum aus dem Schrank holen – leider. Also – was kann ich tun? Wo packe ich die ganzen Sachen hin? Wie sortiere ich die unterschiedlichen Dinge, wie nenne ich sie?
Wie entscheide ich was wirklich Abfall ist und was nicht?
Ich hoffe, da draußen ist ein Mensch, der verstehen kann, wie sehr ich leide.
Das berührt mich sehr, denn, das ist auch mein Bedürfnis: in meinem Leben einen Schnitt machen. Altes hinter mir lassen und neu anfangen. Gut, das kann auch daran liegen, dass mir das Chaos, die Unordnung in meiner Wohnung wieder einmal total auf den Nerv geht, weil ich es einfach nicht schaffe Ordnung zu halten. Da sind zu viele Dinge, zu viele Projekte die in Arbeit sind, also „work in Progress“. Dann die letzten Wochen, die durch Prozesse die sich im Innneren abspielen und der dann folgenden Krankheit gekennzeichnet waren. Ich bin zwar kreativ gewesen, quasi als Ausgleich, doch aufräumen war nun wirklich nicht angesagt und ist darum umso notwendiger, im Moment.Darum wäre es eben passend einen grundsätzlichen Schnitt machen zu können. Genau das kann ich nicht.
Ich kann die Stoffschnipselchen nicht einfach wegschmeißen, oder diese Zeitschriften, aus denen sich noch Collagen machen lassen. Viele meiner Postkartenkreationen sind aus solchen Dingen entstanden, die andere vielleicht als „Abfall“ bezeichnen würden.
Der Raum in meiner Wohnung ist naturgemäß begrenzt. Ich kann nicht einfach noch einen weiteren Raum aus dem Schrank holen – leider. Also – was kann ich tun? Wo packe ich die ganzen Sachen hin? Wie sortiere ich die unterschiedlichen Dinge, wie nenne ich sie?
Wie entscheide ich was wirklich Abfall ist und was nicht?
Ich hoffe, da draußen ist ein Mensch, der verstehen kann, wie sehr ich leide.

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