Good Night and Good Luck
George Clooney sieht nicht nur großartig aus sondern hat hier auch einen wunderbaren Schwarz-Weiß Film gemacht. Die Zeiten in denen er nur Rollen in zweitklassigen Pilotfilmen amerikanischer Fernsehserien erhielt, die mangels Erfolg immer nur auf eine Episode beschränkt blieben, sind längst vorbei. Die erste längere Rolle hatte Clooney in der Sitcom "Roseanne".
Ab Mitte der 1990er Jahre spielte er die Rolle des charismatischen Kinderarztes Doug Ross in der Kultserie "Emergency Room", eine der erfolgreichsten Fernsehserien aller Zeiten.
Mit dem Fernsehfilm "Kilroy" lieferte Clooney 1999 sein Debut als Drehbuchautor. Gleichzeitig war es der erste Film, für den er als Produzent verantwortlich war. Mit "Confessions of a Dangerous Mind" folgte im Jahr 2002 sein Regiedebüt. In "Good Night, and Good Luck", einem mehrfach ausgezeichneten Film, führte er die Regie, schrieb das Drehbuch und trat selbst als Darsteller vor die Kamera. Bei der Oscarverleihung 2006 war Clooney als bester Regisseur und für das Beste Originaldrehbuch für "Good Night, and Good Luck" nominiert. Er gewann den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle in „Syriana“.
Doch zurück zu diesem Film. Eingerahmt von einer Preisverleihung für den Journalisten Edward R. Murrow im Jahre 1958 blickt der Film auf die Jahre 1953 und 1954 zurück, in denen Murrow zusammen mit seinem Produzenten Fred Friendly und einem kleinen Team von Reportern im politischen Fernsehmagazin See It Now den Kampf gegen die Machenschaften des Senators Joseph McCarthy und dem von ihm geleiteten Senatsausschuss aufnahm. Dieser Ausschuss wurde eingesetzt, um kommunistische Verschwörungen innerhalb staatlicher Organe aufzudecken, verstieß dabei aber immer wieder gegen die Bürgerrechte.
Ein wirklich sehenswerter FIlm, nicht nur an Tagen, an denen es viel zu früh dunkel wird.


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