Ich weiß nicht, ob es mein innerer Kriegsschauplatz gewesen ist, oder die aktuellen Nachrichten über die Ereignisse in London, ich habe letzte Nacht schwer geträumt.
Dazu kommt der Prozess, ich nennen es Leben, in dem ich mich momentan befinde. Ich räume auf, hefte ab, ich miste aus und ich schmeiße weg. Das hört sich erst einmal so an, als wenn es Alltag wäre. Doch, für mich ist es, nach den Ereignissen der letzten Zeit und der „Arbeit“, die ich in den vergangenen 6 Jahren geleistet habe, mehr als das, es ist mehr als nur Alltag und doch eben auch genau das.
Wie meine ich das?
Es scheint mir so, als wenn ich keine Entscheidungen treffen dürfte. Ich darf nicht entscheiden was Müll und was wertvoll ist.
Hört sich irgendwie „queer“ an, oder?
In den letzten Jahren habe ich mich ab und zu aufgerafft und ausgemistet, also Platz geschaffen. Doch parallel dazu sind neue Stapel entstanden, Stapel mit unerledigten Dingen, und das, was in einem Büro „Ablage“ heißt.
Dann habe ich gesammelt, Stoff z.B. Ich habe auch viel geschenkt bekommen, was wunderbar ist. Dieser Stoff war und ist die Grundlage für meine kreative Arbeit.
Dann sind da Bücher und Zeitschriften Unmengen von beidem und Software CD’s, also welche, die ich nicht mehr benötige.
Und, ich gehöre zu einer Generation, die gelernt hat nichts wegzuschmeißen, weil alles noch einmal gebraucht werden könnte. Das habe ich von der Generation meiner Eltern übernommen, die hatten Zeiten erlebt, in denen ihnen die alltäglichsten Dinge fehlten und nicht beschafft werden konnten. Doch, ich lebe im 21. Jhd. Ich kann immer und jederzeit alles wieder beschaffen, OK, meine Naivität oder Unschuld gegenüber der Politik leider nicht, aber alle anderen Dinge, die ich alltäglich brauche.
Dann gibt es das Internet, wo ich immer nur einen Mausklick von der Information entfernt bin, die ich jetzt gerade brauche. Also, sollte ich mich leichten Herzens von Dingen trennen, oder innerhalb 3 Sekunden wissen, was es ist und wofür ich es benötige, falls nicht, es dem Müll übergeben. Ich will endlich wieder ein Wohnzimmer und ein kleines Studio für meine textilen Arbeiten haben, das habe ich nämlich im Moment nicht.
Das ist alles ziemlich unbefriedigend und darum ist es notwendig aufzuräumen und Platz zu schaffen. Bei aller Disziplin und Energie, bei dem festen Willen diese Veränderung herbeizuführen gibt es da immer auch eine Art Widerstand, die es mir schwer macht Fortschritte zu erzielen und ich hatte ja schon die Idee, dass meine Saboteure daran beteiligt sind. Doch, wie schaffen sie es? Was ist der Grund dafür, dass sie in der Lage sind, diesen Widerstand aufzubauen. Mit Gabi habe ich telefoniert und sie hat, noch vor dem Frühstück, was gesagt, was mir Klarheit brachte und ich denke nun ahne ich, um was es geht - danke Gabi!
Es geht darum, zu differenzieren. Nicht alles gehört in den Müll und nicht alles muss aufgehoben werden, nicht alles ist wichtig, oder verzichtbar. Sie hat mich daran erinnert, was ich über meinen Vater gesagt habe. Hat nicht alles immer auch eine andere Seite?
Es ist nicht leicht das zuzulassen, leichter ist es in Schwarz und Weiß zu denken und zu entscheiden.
Ich möchte lernen zu differenzieren und mir Schwächen und Sentimentalitäten erlauben, also, zuzulassen, dass es mir nicht leicht fällt, mich zu trennen, Ordnung in mein Chaos zu bringen, denn, wie meinte meine Sarah: „...und wie schon der alte nietzsche sagte: man muß noch chaos in sich haben, um einen tanzenden stern gebären zu können!“
Sind es vielleicht Wehen, die ich spüre? Wehen, die ankündigen, dass ich einen tanzenden Stern gebären werde? Ein schönes Bild, oder?
Ich hatte mir, noch vor dem Frühstück eine Kiste mit Stoff genommen, um zu entscheiden, was damit wird. Dann habe ich mich von den Stoffen motivieren lassen etwas daraus zu gestalten, das Foto zeigt die ersten, noch unfertige Ergebnisse und gibt mir das Gefühl, dass ich lebe.
Dazu kommt der Prozess, ich nennen es Leben, in dem ich mich momentan befinde. Ich räume auf, hefte ab, ich miste aus und ich schmeiße weg. Das hört sich erst einmal so an, als wenn es Alltag wäre. Doch, für mich ist es, nach den Ereignissen der letzten Zeit und der „Arbeit“, die ich in den vergangenen 6 Jahren geleistet habe, mehr als das, es ist mehr als nur Alltag und doch eben auch genau das.
Wie meine ich das?
Es scheint mir so, als wenn ich keine Entscheidungen treffen dürfte. Ich darf nicht entscheiden was Müll und was wertvoll ist.
Hört sich irgendwie „queer“ an, oder?In den letzten Jahren habe ich mich ab und zu aufgerafft und ausgemistet, also Platz geschaffen. Doch parallel dazu sind neue Stapel entstanden, Stapel mit unerledigten Dingen, und das, was in einem Büro „Ablage“ heißt.
Dann habe ich gesammelt, Stoff z.B. Ich habe auch viel geschenkt bekommen, was wunderbar ist. Dieser Stoff war und ist die Grundlage für meine kreative Arbeit.
Dann sind da Bücher und Zeitschriften Unmengen von beidem und Software CD’s, also welche, die ich nicht mehr benötige.
Und, ich gehöre zu einer Generation, die gelernt hat nichts wegzuschmeißen, weil alles noch einmal gebraucht werden könnte. Das habe ich von der Generation meiner Eltern übernommen, die hatten Zeiten erlebt, in denen ihnen die alltäglichsten Dinge fehlten und nicht beschafft werden konnten. Doch, ich lebe im 21. Jhd. Ich kann immer und jederzeit alles wieder beschaffen, OK, meine Naivität oder Unschuld gegenüber der Politik leider nicht, aber alle anderen Dinge, die ich alltäglich brauche.
Dann gibt es das Internet, wo ich immer nur einen Mausklick von der Information entfernt bin, die ich jetzt gerade brauche. Also, sollte ich mich leichten Herzens von Dingen trennen, oder innerhalb 3 Sekunden wissen, was es ist und wofür ich es benötige, falls nicht, es dem Müll übergeben. Ich will endlich wieder ein Wohnzimmer und ein kleines Studio für meine textilen Arbeiten haben, das habe ich nämlich im Moment nicht.
Das ist alles ziemlich unbefriedigend und darum ist es notwendig aufzuräumen und Platz zu schaffen. Bei aller Disziplin und Energie, bei dem festen Willen diese Veränderung herbeizuführen gibt es da immer auch eine Art Widerstand, die es mir schwer macht Fortschritte zu erzielen und ich hatte ja schon die Idee, dass meine Saboteure daran beteiligt sind. Doch, wie schaffen sie es? Was ist der Grund dafür, dass sie in der Lage sind, diesen Widerstand aufzubauen. Mit Gabi habe ich telefoniert und sie hat, noch vor dem Frühstück, was gesagt, was mir Klarheit brachte und ich denke nun ahne ich, um was es geht - danke Gabi!Es geht darum, zu differenzieren. Nicht alles gehört in den Müll und nicht alles muss aufgehoben werden, nicht alles ist wichtig, oder verzichtbar. Sie hat mich daran erinnert, was ich über meinen Vater gesagt habe. Hat nicht alles immer auch eine andere Seite?
Es ist nicht leicht das zuzulassen, leichter ist es in Schwarz und Weiß zu denken und zu entscheiden.
Ich möchte lernen zu differenzieren und mir Schwächen und Sentimentalitäten erlauben, also, zuzulassen, dass es mir nicht leicht fällt, mich zu trennen, Ordnung in mein Chaos zu bringen, denn, wie meinte meine Sarah: „...und wie schon der alte nietzsche sagte: man muß noch chaos in sich haben, um einen tanzenden stern gebären zu können!“
Sind es vielleicht Wehen, die ich spüre? Wehen, die ankündigen, dass ich einen tanzenden Stern gebären werde? Ein schönes Bild, oder?
Ich hatte mir, noch vor dem Frühstück eine Kiste mit Stoff genommen, um zu entscheiden, was damit wird. Dann habe ich mich von den Stoffen motivieren lassen etwas daraus zu gestalten, das Foto zeigt die ersten, noch unfertige Ergebnisse und gibt mir das Gefühl, dass ich lebe.


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