Montag, 22. März 2010

Jeannie ist wieder da- bedröhnt und hungrig....

...doch, fressen darf sie erst morgen wieder.

Ich mit Negrita zum verabredeten Zeitpunkt in die Klinik, Negrita ist da ja sehr pflegeleicht.
Die Klinikauskunft lautetet, Jeannie könnte wieder laufen, wenn ich sie abhole. Darum bin ich auch alleine zur Klinik gefahren - was, wie sich dann herausstellte falsch war.
Jeannie's OP war wohl erst recht spät und Jeannie war daher noch ziemlich bedröhnt, konnte aber heftig mit dem Schwanz wedeln als sie uns sah.
Die OP wäre gut verlaufen, meinte der Arzt, und sie müsse nun mindestens 14 Tage geschont werden, dass heißt, kein Spaziergänge mit Jeannie, nur Pieselrunden, mal sehen wie ich das organisiere. Sie darf auch erst morgen wieder was fressen und alle paar Tage muss die Wunde überprüft werden - soweit so gut.
Eine freundliche Dame half mir, Jeannie im Fußraum meines Autos zu verstauen welches in der Tiefgarage der Klinik stand. Sie ging, und ich wollte nach Hause fahren. Doch dann ging das blöde Rolltor nicht auf, weil aus irgendwelchen Gründen die Lichtschranke nicht begriff, dass ich vorbeigefahren bin.
Ich steh' also in einem 45 Grad Winkel, das Licht geht aus und ich habe keine Brille dabei um irgendwo die Telefonnummer der Klinik zu finden um dort anzurufen. Beim vierte Versuch habe ich dann die richtige Nummer eingetippt, eine freundliche Dame kommt in den Keller und lässt mich aus der Tiefgarage raus.
Was machen Menschen ohne Handy, in solchen Situationen?
Jeannie möchte doch lieber auf dem Sitz oder bei Negrita liegen, was aber nicht geht. Nur gut das es nicht weit bis nach Hause ist. Dort parke ich vor der Eingangstür. Als ich aussteige, um um das Auto rum zu gehen, springt Jeannie auf den Sitz, weil sie hinter mir her will, was aber nicht geht. Schreien, fluchen und dann habe ich sie auf dem Arm und bin im Aufzug und wir fahren in den 5. Stock. Ich hole ihr Lieblingskissen zu mir an den Schreibtisch und bette sie dort hin.

Negrita hat Hunger. Ich schließe alle Durchangstüren und gehe in die Küche und mache Negritas Fressen fertig und lasse Negrita fressen.
Dann gehen wir wieder zu Jeannie. Etwas später hat sie es irgendwie geschafft eine Tür zu öffnen und ich höre wie sie den leeren Napf von Negrita leer schleckt - ist sowas zu glauben? Sie soll angeblich total im Nirwana sein und weiß aber genau, was da gerade stattgefunden hat.
Wie erkläre ich einem Beagle das sie nicht fressen darf?

Nun habe ich also wieder einen Pflegefall, denn Jeannie darf auf keinen Fall in den nächsten 2 Wochen springen, oder lange Spaziergänge machen, warum hat mir der Arzt das nicht bei der Voruntersuchung gesagt? Hätte ich das wissen müssen?
Nun hat sie sich in ihr Lieblingskissen gekuschelt und auch Negrita kommt so langsam zur Ruhe und ich hoffe ich auch. In der Nacht muss ich Jeannie wohl wieder irgendwie einsperren, denn sie darf auf keinen Fall vom Bett springen - sie wird mir fehlen.
Ich weiß aber, dass alles gut werden wird, es wird nur seine Zeit brauchen, so ist das und bald habe ich dann wieder meinen Wirbelwind. Ich erinnere mich an die Bilder von gestern, da waren wir am Rhein und sie ist geflitz wie vor dem Unfall, das war ein Riesenspaß. Also, Beate Ruhe bewahren alles wird gut.....

1 Kommentar:

samate hat gesagt…

ach wunderbar, sie ist wieder da!! ja und du hast recht, alles wird gut, es wird auch alles gut, das ist doch eine popelsoperation gewesen gemessen an dem, was sie hinter sich hat, das wird, das wird. du musst es nur ertragen, mehr nicht ;-)))) aber das schaffst du, sie wird dich mit wirbelwinden belohnen fuer deine geduld und du wirst wieder gluecklich mit ihr im bett liegen!!!!!!! die zwei woechelchen haltet ihr auch noch aus, ganz sicher!!!!