Donnerstag, 4. Februar 2010

Es gibt mindestens 6 Milliarden Wege zum Glück...

Mihaly Csikszentmihalyi hat das gesagt, und die Zahl war die damalige Anzahl der Weltbevölkerung. Er hat sich mit dem Flow beschäftigt und festgestellt, dass alles was wir konzentriert tun, wie der Straßenfeger in MOMO, uns in einen Flow bringt und glücklich macht.

Als ich vor fast 10 Jahren anfing an der Nähmaschine zu sitzen, habe ich angefangen Melodien zu Summen, was mir nicht bewusst war, Sarah machte mich darauf aufmerksam. Ich vermute das dies eine Situation war, in der ich mich in einem Flow befand. Vor allem weiß ich, dass mir das geholfen hat heil zu werden und immer noch hilft meine verletzte Seele zu heilen.
Also, tue alles um in den Flow zu kommen.
Luise Redemann, mit der ich mich gerade wieder beschäftige, erwähnt wissenschaftliche Untersuchungen die herausgefunden haben, dass dankbar sein zu können, ebenfalls eine positive Auswirkung auf die Befindlichkeit hat. Also, sie meint nicht dieses gezwungene Danke-sagen, sondern das von Herzen gemeinte "Dankeschön".
Für mich kann ich sagen, dass ein "Dankeschön", das ich von einem Anderen bekomme, für etwas, das ich getan habe, eine Wohltat ist und ich finde es fällt leicht "Dankeschön" zu sagen, für etwas, das ich bekommen habe. Doch leider ist es auch schmerzhaft, wenn so ein "Dankeschön" ausbleibt für etwas, das ich gegeben habe. Luise Reddemann meint jedoch auch, dass wir dankbar sein könnten für Dinge, die wir nicht direkt von Anderen bekommen haben, sondern die uns alltäglich begegnen. Und somit bin ich dankbar dafür, dass die Zutaten für diesen leckeren Pfannkuchen griffbereit waren, als ich Appetit darauf hatte.

Achtsamkeit ist ein weiterer Begriff, den Luise Reddmann gerne benutzt. Die Wissenschaft und Forschung befasst sich z.B. im Zusammenhang mit dem Thema Traumabehandlung intensiv damit. Apropo Trauma. Heute Morgen musste ich eine Hausaufgabe abarbeiten. Ich habe die Aufgabe mein ängstliches Inneres Kind zu visualisieren. Gestern hatte ich eine Skizze dazu gemacht und diese heute in Stoff umgesetzt.Weitere Fotos der Arbeit gibt es hier.
Als nächstes mache ich ein Bild, das zeigt, wie ich mir meine ideale Kindheit vorstelle. Vielleicht komme ich morgen dazu. Heute war es so, dass ich, nachdem diese erste Arbeit fertig war, unsagbare Wut empfand. Ich war nicht in der Lage diese Gefühle aufzulösen und bin dann mit meinen Mädels in den Wald gefahren. Da ist, aufgrund des schmelzendes Schnees ziemlich viel Matsch, was weiter nicht schlimm ist, wenn da nicht diese Schleppleine wäre, die - nun ja, ihr könnt es euch vorstellen.
Danach hatte ich eine Akupresssurbehandlung, die mich wie immer sehr entspannt hat. Und hier habe ich eine Akupressur Liste gefunden, ist vielleicht interessant. Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt ziemlich erschöpft und hoffe gleich gut schlafen zu können.
Warum bin ich nur immer am Ende eines Tages so unzufrieden und habe oft den Eindruck, ich tue und schaffe zu wenig tagsüber?

Ach ja, dann habe ich diesen Tutorial gefunden und mich daran ausprobiert - später mehr.

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