Freitag, 15. Februar 2008

Die Zahl 5....

...spielte in meinem Albtraum letzte Nacht eine zentrale Rolle.

Also, da war ein wirklich hässlicher kleiner Mann, der ganz furchtbar aus dem Mund stank und so etwas von unansehnlich war, dass er mir schon fast wieder leid tun konnte.

Er hatte eine schrecklich unreine Haut und überall Mitesser von der Sorte, die eigentlich unter eine Pflaster gehören, weil sie so grünlich schimmern, rund um einen dicken fetten schwarzen Punkt und es einem in den Fingern juckt, weil sie ausgedrückt gehören. Doch gleichzeitig lösten sie einen Brechreiz aus, dem ich kaum was entgegenzusetzen hatte.


Sie waren in seinem ganzen Gesicht, diese Pickel.
Niemals hätte ich geglaubt, dass so etwas möglich sein kann. Und so war es mir unmöglich, mich in seiner Nähe aufzuhalten. Doch ständig wollte dieser kleine hässliche Mann etwas von mir und er war in der Position, in der ich mir das zumindest anhören musste, was er von mir wollte.

Er war wohl so was wie ein Personalchef, oder dessen Vertreter, genau erinnere ich das nicht mehr – ist ja so mit Träumen, je länger wir wach sind um so mehr verschwindet von ihrem Inhalt. Was ich jedoch noch recht gut erinnere ist, dass dieser pickelige Mann etwas von 5-mal faselte.

Ich sollte, in so einer kleinen, sehr unbedeutenden Firma, die recht konservativ zu sein schien, wenn nicht so gar rückschrittlich, etwas 5-mal machen. Genau habe ich ihn nicht verstanden, also um was es ihm ging, denn er hatte so eine feuchte Aussprache, dass ich mich immer wegdrehen musste, wenn er sprach.

Auf jeden Fall war da was, das sollte ich 5-mal machen, am Tag, was eigentlich nicht ging, das wusste ich genau, ganz abgesehen davon, dass es auch unwichtig war und überflüssig. Und wenn ich ihm das versuchte zu erklären, sagte, dass es nicht ging, auch wenn ich mich sehr bemühen würde, schien es so, als wenn er mich überhaupt nicht verstehen würde, er war total überforderte, denn er stampfte mit seinem Fuss auf, wie ein kleines Kind und wollte, dass ich Listen führe und darin genau erkläre, warum es nicht ging.
Absolut idiotisch also.
Doch da war immer die Zahl 5, die war ihm sehr wichtig. Nun gut.


Was bedeutet wohl die Zahl 5?


Etwas Überflüssiges nennt man im Deutschen "das fünfte Rad am Wagen". Wenn man etwas nicht so genau nimmt, lässt man "alle Fünfe grade sein" bzw. "mal fünf grade sein", was bedeutet, dass man eine ungerade Zahl mal für eine gerade nimmt. OK, doch da sehe ich keine Verbindung zu meinem Traum.
In Deutschland ist die Fünf die zweitschlechteste Schulnote, in Österreich die schlechteste. In Russland und in Ungarn dagegen ist die Fünf die beste Schulnote, in der Schweiz die zweitbeste. In Italien bedeutet sie so viel wie eine Drei in Deutschland oder Österreich.
Warum ist das alles immer nur so unterschiedlich?

Das lateinische Wort für Fünf quinqua findet sich in Fremdwörtern wie Quinte (Intervall), Quintett (Musikensemble) oder Quinta (Klasse).
Das Griechische Wort für Fünf penta findet sich in Fremdwörtern wie Pentagon (Fünfeck), Pentagramm (fünfeckiger Stern) oder Pentateuch (Fünf Bücher Mose).
Aristoteles erkannte bereits fünf der Sinne des Menschen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tastsinn.
5 ist die heilige Zahl der Discordianer.
Da sie die Quersumme von 23 ist, wird sie häufig als Zahl der Illuminaten tituliert.
Das Wort "fünf" ist neben "Senf" und "Hanf" eines der drei deutschen Wörter, die auf "-nf" enden (wenn man von wenigen Toponymen wie zum Beispiel "Genf" einmal absieht).


Zu den Grundlagen des Islam gehören die Fünf Säulen. Muslime verrichten fünf mal am Tag das Gebet. Nach taoistischer Tradition gibt es die fünf Elemente Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall. In der westlichen Tradition gibt es nur vier Elemente; die Pythagoräer nahmen jedoch den Äther als fünftes Element an, daher der Ausdruck Quintessenz.

Also was ist die Quintessenz dieses Traums? Irgendwer eine Idee?

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

die fuenf weisen, faellt mir dazu ein, ob die was damit zu tun haben oder eher weniger nicht?