Montag, 2. Mai 2011

An dieser Fotositzung habe ich gestern gearbeitet,

"Post Produktion" nennt sich das und kostet mich sehr viel Zeit.


So sind diese beiden Motive aus der Kamera gekommen, auch gut, keine Frage.



Doch eben nicht gut genug, für mich.
Früher habe ich stundenlang in der Dunkelkammer gestanden um diese Ergebenisse zu erzielen. Nun sitze ich eben stundenlang am Computer, bekomme Nackenverspannungen und das gewünschte Ergebnis. Es ist nicht "leichter", nur anders, diese Art der Arbeit. Ich muss immer noch wissen wie es geht und wie das Ergebnis aussehen soll und wie ich dahin komme, genau so wie früher. Es am Computer zu machen bedeutet nicht, dass es einfacher oder leichter ist. Ich muss wissen wie ich es machen muss, dazu muss ich mich in die Software einarbeiten, usw. usw.
Es macht Spaß, keine Fage und es dauert seine Zeit.
Gestern habe ich mir paralell zu dieser Arbeit einen Livestream aus Amerika angehört. Da unterrichtete ein wild aussehender, knubbeliger junge Mann Photography vor einer Klasse
Zack Arias ist sein Name und ich erinnere nicht mehr wie ich dort hingekommen bin. Es war hochinteressant für mich wie er Photography unerrichtet, was er seinen Schülern über seien Arbeit sagte und was er für Fotos zeigte. Absolut wertvoll für mich waren die Namen, die er zwischendurch fallen lies, Namen von Fotografen dessen Arbeit er sehr schätzt, wie z.B.Gregory Heisler.
Von seiner Seite aus bin ich zu einer Fotoschule gelangt, und das hat mich alles tief beeindruckt.
Zack meinte zwar, wir sollten uns keine Fotos von FotografInnen ansehen die auf dem gleiche Gebiet arbeiten wie wir selber, sondern eher die Areiten von Fotografen, die auf anderen Gebiet tätig sind, weil da wäre die Inspiration größer - kann schon sein - mir die Portraits von wirklichen Könnern anzusehen inspiriert mich auch.
Ok, ich mache ganz ordentliche Arbeit, doch, es geht noch besser, habe ich mal wieder gelernt.

1 Kommentar:

Lebenskünstler hat gesagt…

Manchmal erinnern mich diese schrumplig-süssen Neugeborenen auf deinen Fotos an die Bilder von Walter Schels. Kennst du den? Ich habe ein Fotobuch von ihm, wo uralte Greise mit Neugeborenen verglichen werden. Sehr spannend!