Dienstag, 1. März 2011

Guten Morgen!

Es ist kalt und meine Mädels waren heute Morgen besonders kuschelig, was aber auch an dem Federbett gelegen haben kann, das ich mir zusätzlich auf mein Bett gepackt habe, damit ich es kuscheliger habe.
Gestern Abend habe ich es endlich mal geschafft schon vor Mitternacht im Bett zu liegen und das hat mir auch gut getan. Nach Gesprächen mit meiner Unternehmensberaterin, deren Job es ist die Welt in Zahlen zu fassen und mir damit mein Leben schwer zu machen, bin ich immer ziemlich durcheinander.
Mich wieder zu sortieren fällt mir dann leicht, wenn ich mir die Ergebnisse meiner letzten Shootings ansehe.
Der Weg bis dort bin war nicht einfach für mich. Glaubt ihr mir, dass es einen Zeitpunkt gab, an dem ich glaubte keine Fotografin mehr sein zu können?
OK, lange vorbei!!!!
Ich bin Fotografin und ich liebe es eine zu sein, ich bin es mit meiner ganzen Leidenschaft, die meiner UB auch manchmal zu viel ist, ist mein Eindruck.
Als ich mich entschied in Zukunft mein Augenmerk auf den privaten Kunden zu haben, dachte ich ja, es würde sicher auch einen Moment gäben in dem ich keine Lust mehr auf Babys, oder Bäuche hätte, oder das x-te Erotikshooting mich langweilen würde - doch, das Gegenteil ist der Fall.
Ich finde Newborns immer wieder großartig, so perfekte kleine Wesen/Menschen, einfach toll.
Jeder Babybauch ist anders, schön und immer wieder eine Herausforderung für mich. Und dann erst die Frauen, die sich trauen zur mir zu kommen um sich sinnlich erotisch fotografieren zu lassen - mich rührt das Vertrauen, das sie mir entgegen bringen immer wieder sehr. Ich weiß wie sehr ich das missbrauchen könnte und würde es niemals tun. Warum auch? Ich liebe es zufriedene KundInnen zu haben. Ich finde es spannend den Frauen etwas von ihnen zu zeigen, das sie selten sehen.
Meine Fotos sehen so einfach und selbstverständlich aus, wobei es Arbeit und Konzentration bedeutet solche Fotos zu machen - und ich liebe es.
Ich begegnen anderen Menschen mit Respekt und Achtung, so, wie ich möchte, dass mir entgegengetreten wird. Ganz einfach. Ich finde andere Menschen interessant, immer wieder. Gut, es gibt auch Kotzbrocken, keine Frage, doch die sollen leben wie sie wollen und wo sie wollen.
Ich will meinen Optimismus nicht verlieren, will positiv in meine Zukunft blicken und nicht an Bänker denken, die mein Konzept für wenig Erfolgversprechend, oder mich für zu alt und meine Gesundheit für gefährdet halten, nur weil ich alt bin. Bänker, die mir nicht zutrauen einen Kredit in den kommenden Jahren auch zurück zuzahlen. Wenn ich jünger wäre und Geld auf der hohen Kante hätte, würde sie mir eher was leihen, meint meine UB, tja, und was soll ich mit diese Wissen anfangen? Ich bin jetzt auf der Höhe meiner Leistungsfähigkeit, ich will jetzt Fotografin sein und jetzt meine eigenes Studio eröffnen - und wäre gerne
so behütet, wie das Baby es auf diesem Foto ist.
Schon öfters habe ich was zum Thema persönliches Manifesto gelesen und auch geschrieben, zuletzt vor einem Jahr, ich denke es ist wieder mal an der Zeitt mich damit zu beschäftigen und beginne damit diese Frage für mich zu beantworten:

  • Was hoffen Sie, durch Ihr Geschäft zu erreichen?
  • Wie werden Sie das erreichen kommen?
  • Welches sind die Werte, die mich bei meiner Arbeit leiten?
Da fällt mir wieder das Happyness Project von Gretchen Rubin ein und was sie über Vorlieben geschrieben hat. Sie meint:
  One of the best ways to make yourself happy is to make other people happy; One of the best ways to make other people happy is to be happy yourself.


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