Donnerstag, 7. Oktober 2010

Dem Leben Sinn geben!

Das ist ja auch meine tägliche Aufgabe.
Viktor Frankl hat mich da einiges gelehrt und dieser Blog hat mich nachdenklich gemacht und diese Studie auch.
Anke angagiert sich für die Frauen in Darfur. Sie sagt, es gibt ihrem Leben Sinn dies zu tun und ruft dazu auf: mit einer Spenden einen Beitrag zu leisten, aktuell insbesondere für den von langjährigem Völkermord gebeutelten Sudan und die, dort täglicher Gewalt ausgesetzten, Frauen in Darfur. Schon mit 20 Euro können die Frauen wirksam vor Gewalt geschützt werden. Denn soviel kostet 1 Solarkocher.
Sie löst gerade ihre Werkstatt auf und verkauft viele schöne Sachen zu Gunsten dieser Spendenaktion. Ich finde, sie sollte dabei heftig unterstützt werden. 

Von diesen Solarkochern hatte ich schon gehört, weil Udo Fredmüller, den ich für meine Hommage Foto Serie fotografiert habe sich daran auch aktiv beteiligt und mir davon erzählt hat - ja, die Welt ist klein.
Ich werde nicht tiefer in dieses Thema  - Frauen in Darfur - einsteigen können, da ich für mich festgestellt habe, es würde mir schlecht gehen, wenn ich es tue.
Dadurch werde ich jedoch nicht zum oberflächlichen Menschen, denn sowas spricht mich immer noch an:
Männliche Sprachform führt zu geringem gedanklichen Einbezug von Frauen. Neue Studien belegen die Notwendigkeit des geschlechtergerechten Sprachgebrauchs.
In der TAZ gab es eine Diskussion zum Binne-I, eine interessante - wie bin ich denn jetzt nur darauf gekommen?

Frauen ansich sind ja die besseren Menschen - oder wie jetzt? 
Ich musste gerade das genaue Gegenteil erfahren. Hatte ich doch mit dem Geburtshaus hier in Düsseldorf ein Gespräch, weil ich Ihnen ein Angebot zur Kooperation gemacht hatte. Am Ende dieses Gessprächs hatten wir eine Vereinbarung, die ich dann auch gleich schriftlich übermittelt und somit bestätigt hatte. Es kam keine Entgegnung, was ich als Zustimmung gewertet habe.
Dann, nach Wochen, bekam ich eine eMail in der heißt es, sie hätten sich "für einen anderen Anbieter entschieden". 
Kurz und schmerzlos, nun ja nicht ganz, musste ich erfahren, dass auf das Wort einer Frau auch kein Verlass mehr ist, obwohl eine mündliche Vereinbarung einer schriftlichen gleichzusetzen ist, rein juristisch! 
Oder war es einfach nur Dummheit?



Und, wenn ihr euch immer schon mal gefragt habt was den mit den vereinzelten Socken zu tun sei - hier eine mögliche Idee...

Looking For a Mate, an art quilt prototype for an upcoming public art project.
...ein Projekt von Susan Lenz.

Leben ist vielfälltig und bunt, abgründig, grausam, simpel und lebenswert!!

1 Kommentar:

hilfsprojekt-frauenschutz-darfur hat gesagt…

Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung und Information zu meinem Projekt. Interessant auch immer deine Beiträge, ich schaue oft gerne bei dir vorbei und staune was du wieder entdeckt hast. Sehr viele Anregungen sind da immer zu finden. Das mit dem Geburtsthaus und dem Auftrag das tut mir sehr leid für dich, echt schade... Ich wünsche dir gute Besserung und Durchhalten mit deinem Fuss.
Herzlichst Anke