Mittwoch, 1. September 2010

Dienstleistung

Tja, da ist ein eigenartiger Begriff, weil er etwas nicht Materielles meint.
Die "Dienstleistungswüste" Deutschland wird auch gerne und oft zitiert.
Wie ich darauf komme?
Ich habe heute mit einer Marketingfrau gesprochen und sie gefragt, wie es sein kann, dass meine amerikanischen Kolleginnen ihre Auftragsbücher voll haben und ich nicht, an meiner mangelnden Qualität kann es nicht liegen. Sie meinte, es läge daran, dass die Amerikaner gern für Dienstleistungen bezahlen und wir hier nicht, wir Deutschen machen gerne alles selber.
Dies bestätigt meine Hundesitterin/Hundehort. Sie hat ein Amerikanerin als Kundin die sehr froh war sie gefunden zu haben, weil sie das zu Hause in NeuYork eben auch so kennt. Dogwalker, Poolboys und Gärtner sind in den USA eine Selbstverständlichkeit. Bei uns ist es "ehrenrührig" seinen Dreck von einem Fremden gegen Bezahlung wegräumen zu lassen, wieso ist das so?

Kommentare:

Rügener Inselseifen News hat gesagt…

Tja, wenn ich nur daran denke, wie groß die Panik war, einen Hundesitter zu finden? Ich kann das nachvollziehen, wir müssen teils noch viel lernen. Allerdings hab ich was gegen die falsche und übertriebene Freundlichkeit mancher Ami´s... Das ist gräßlich.
Liebe Grüße von Rügen
Anke

Anonym hat gesagt…

Wir müssen ja nicht alles kopieren, was die Ami's uns vormachen.
Und hast Du das Geld für einen Putzboy ?

Oder für einen Hundesitter, immer ?

die teilzeitjob's nehmen auch bei uns zu - die angemeldeten, wie ich aus der Zeitung gelesen habe!

Aber die festen Jobs ab einem gewissen Alter (auch bei Frauen) werden nicht mehr, im Gegenteil!

Und erst, wenn ich einen solchen habe - kann ich auf der anderen Seite einen Putz/Pool-(dazu müßte ich mir auch einen solchen leisten können, den Plastikpool kann ich auch alleine pflegen!)boy finanzieren.

LG Luitgard

samate hat gesagt…

Ich glaube, das hat auch was mit dem deutschen Steuerrecht zu tun, ganz bestimmt!!