Montag, 2. August 2010

Ich kann noch nicht ins Bett gehen, obwohl es wirklich wirklich spät ist. Habe mir heute Abend (Sonntag) diesen Film angesehen:  
Originaltitel: Extraordinary Measures.  
Tom Vaughan, dem Regisseur, ist es gelungen diese anrührende Geschichte um die seltene Erbkrankheit Morbus Pompe, erstaunlich unsen­timental zu erzählen. 
 "Ausnahmesituation" basiert auf einer wahren Begebenheit, auch wenn es die Figur des Dr. Stonehill, Harrison Ford,  so nicht gegeben hat. In Wirklichkeit waren gleich mehrere Ärzte an dem Forschungsprojekt beteiligt. Dass sich die Filmemacher für eine fiktive Figur entschieden haben, macht Sinn, denn der Konflikt zwischen dem eigenbrötlerischen Querkopf und den Pharma­managern bildet das dramaturgische Gerüst der Handlung.
Wie schon beim großen thematischen Bruder, "Lorenzo's Öl", ist man als Zuschauer involviert, versteht man die "Ausnahmesituation" und die in die Fiktion eingebetteten realen Tragödien und übermenschlichen Anstrengungen im Kampf dieses Vaters um das Leben seiner beiden Kinder.
Was mich total fertig macht und nicht schlafen lässt ist diese Vaterfigur, denn einen mich liebenden Vater, ja, den hätte ich auch sehr gerne.



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