Donnerstag, 11. März 2010

Mangel - Opfer

Mit diesen Begrifflichkeiten beschäftige ich mich gerade.
Wann fühle ich mich als Opfer?
Was ist Mangel?
Dann, wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin, was mir wiederfährt bin ich ein Opfer.
Wenn ich etwas nicht habe, das ich möchte, also wenn ich einen Mangel spüre, bin ich ein Opfer.
Wir erfahren Mangel schon in unserer frühster Kindheit, denn es gibt viele Situation, denen bin ich, weil ich ein Kind bin, hilflos ausgeliefert. Als Kind bin ich darauf angewiesen von Mutter oder Vater versorgt zu werden, denn unsere Umgebung ist im Verhältiss zu uns riesenhaft und die Erwachsenen sind immer stärker als wir und im Vorteil.
Doch nun sind wir die Erwachsenen, doch wir fühlen uns immer noch als Opfer, warum?
Es scheint fast so, als wenn uns diese Rolle auch Vorteile bringen würde.

Während ich darüber nachdenke möchte ich "essen" - mich also oral befriedigen, möchte ich vielleicht aufsteigende Gefühle unterdrücken?

Was ist das Gegenteil von der Opferrolle?
Ich nehme die Situation so an, wie sie ist.
Ich verändere die Situation so, dass sie mir angenehm wird.
Ich gehe aus der Situation heraus.
OK, ich könnte auch viele Jahre lang auf ein Wunder hoffen und das sich mein Opfer-Sein von selbst verändert, damit ich keine Verantwortung für meine jeweilige Situation übernehmen muss.
Ich könnte aktuelle auf fragen:
  • Was genau stört mich?
  • Was kann ich in dieser Situation verändern?
  • Was kann ich anders machen?
  • Was sind meine Alternativen?

Diese Fragen zu beantworten bringt vielleicht schon die Lösung.

Ich weiß natürlich, dass es Dinge gibt die sich vollständig außerhalb meiner Kontrolle befinden. Die Frage ist nun: Wie gehe ich damit um, um mich trotzdem nicht wieder als Opfer zu fühlen?
Was denkst du?

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