Montag, 1. März 2010

Kennst Du das auch?

Du hast gut geschlafen, es gibt keinen neuen Grund warum du dich schlecht fühlen solltets und trotzdem würdest du dich am liebsten wieder ins Bett legen?
Also, mir geht es gerade so, doch gleich habe ich einen Termin und jede Menge Kuchen übrig, komm doch einfach zum Kaffee vorbei, ich würde mich freuen...

In den Büchern, die ich gerade lese, geht es auch darum, dass ich mir Ziele setzen soll, warum fällt mir das denn ausgerechent heute wieder so schwer?
Dann lese ich etwas zum "Paulus-Effekt": Warum wir tun, was wir hassen - und wie das zu ändern ist .
Wie komme ich vom Denken zum Handeln?
Warum verfalle ich immer wieder in den alten Schlendrian, obwohl ich doch mit aller Macht heraus will?

Warum bleiben gerade die Verhaltensweisen, die wir am meisten hassen, am hartnäckigsten? Um den Paulus-Effekt umzukehren, ist es notwendig, seine Bedeutung auf tiefster Ebene zu erkennen.
Die alten Handlungsmuster sind so hartnäckig, weil unser Unterbewusstsein es nicht wagt, das Geschenk anzunehmen, das in jeder Belastungssituation enthalten ist. Es sucht stattdessen nach einem Weg zu „bezahlen". Die Lösung liegt darin, das liebevolle Geschenk zu akzeptieren, denn das beendet den negativen Paulus-Effekt: loslassen, die eigenen Anstrengungen beenden, die Gabe empfangen.
Mhm - hilft mir das?
Sollte ich mich wirklich einfach wieder ins Bett legen? Und wer geht zu meinem Termin?

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