Montag, 22. März 2010

The bill has passed!

Obwohl 32 Millionen Amerikaner bisher keine Krankenversicherung hatten, wagt es John Boehner, Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, zu meinen, dass die von Obama geplante Reform dem Willen der Gründungsväter und dem Willen des Volkes widerspreche.
Wie krank ist das denn?

Die wichtigsten Errungenschaften dieser amerikanischen Gesundheitsreform: 32 Millionen bislang Unversicherte werden sich künftig einen Krankenschutz leisten können, unter anderem mithilfe staatlicher Zuschüsse für Geringverdiener. Niemand wird mehr seinen Versicherungsschutz verlieren, weil er den Job wechselt. Die Versicherungen dürfen keine chronisch Kranken oder Menschen mit alten Verletzungen abweisen. College-Studenten bleiben künftig bei den Eltern mitversichert, bis sie 26 sind.
Um all das zu finanzieren, sollen Betrugsmöglichkeiten im System eingeschränkt, mehr Wettbewerb zwischen den Privatversicherungen ermöglicht und Zusatzsteuern bei hohen Einkommen erhoben werden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ich über ein Foto bei flickr davon erfahren habe - und wie ich finde, sagt dieses Bild mal wieder mehr als 1000 Worte.

1 Kommentar:

samate hat gesagt…

fuer uns ist das krank, weil wir voellig anders ticken, aber fuer amerikaner nunmal nicht. der grundgedanke der gruendungs"vaeter" (die haben auch muetter, mit sicherheit!!) war ein voellig anderer als bei uns, das darf man einfach nicht vergessen, auch wenn sich einiges, so eben auch das mit der krankenversicherung, ueberholt hat. fuer einen amerikaner war es immer undenkbar, per gesetz was vorgeschrieben zu bekommen, egal ob krankenversicherung oder knarre. obama hat da wirklich grossartiges geleistet. fuer uns sind diese errungenschaften voellig normal, fuer einen amerikaner eben nicht. und umdenken dauert, das wissen wir ja selber.