Montag, 24. August 2009

Liam Neeson


OK, ich habe mir diese DVD ausgeliehen, weil ich diesen Schauspieler bisher nur in Gentelmen-Rollen kannte. Nun ja, vielleicht war dies auch der Grund, warum er diese Rolle angenommen hat, er wollte mal das Fach wechseln.
Ich mag keine Filme, in denen es so brutal zugeht. Auch wenn dies hier ein Vater ist, der dies zum Vorteil seiner Tochter tut und ich als Tochter es mir sicher gewünscht hätte, so einen mutigen und kompetenten Vater zu haben der so engagiert für mich eintritt.
Es geht um Mädchenhandel, Entführung und die oberflächliche Betrachtung von Islamisierung und Orientalisierung, sowie inkonsequenten europäischen Staaten, die sich weg ducken statt einzugreifen. Es geht um korrupte Polizisten. Zelebriert wird eine „Verkaufsauktion“, in der Orientalen für mehrere hunderttausend Dollar Jungfrauen ersteigern. Die nicht mehr jungfräulichen Entführungsopfer werden vollgepumpt mit Heroin in dreckigen und ekelhaften Baustellenpuffs verkauft - soviel zur lahmen Story des Films.
Aufgrund der Möglichkeit, das soetwas zum Teil Realität seine könnte, bin ich als Zuschauerin geneigt die Brutalität zu tolerieren, obwohl ich grundsätzlich so etwas nicht sehen will und vor allem Liam Neeson nicht, der den alternden Spion im Ruhestand, mit schlecht gefärbten Haaren fast schon als Anti-Held gibt.

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