Montag, 20. Juli 2009


Die LeserInnen meines Blogs wissen, ich liebe Hunde, darum wundert es sicher niemanden, dass ich mir diesen Film angesehen habe, denn schließlich geht es um einen Hund: Marley!
Auch wenn ich am Ende des Film geweint habe, so geschah das, weil ich mich an etwas unausweichliches erinnert fühlte, an etwas, an das ich nicht denken will, niemals, denn ich habe bereits 3 Katzen beerdigt und ein weiteres Haustier zu verabschieden würde mich umbringen, also, meine Hunde müssen ewig oder zu mindestens mich überleben. Punkt.
Ansonsten ist der Film so schlecht, das es zum Heulen ist. Die Schauspieler geben ihr Bestes - halt stopp, sie sind eigentlich unentwegt daran gehindert es zu tun - ehrlich. Ich mag Jennifer Aniston und habe sie schon in wirklich interessanten Filmen gesehen und nicht nur in "Friends" super gefunden. Doch in „Marley & Ich“ tut sie nicht mehr, als gut auszusehen, ansonsten ist sie in jeder Szene unglaubwürdig. Marley, der Hund, der im Laufe des Films von über 20 Hunden dargestellt wird, ist einzig authentisch, immer, vor allem, wenn er wieder einmal eine Spur der Zerstörung hinter sich lässt - das nehme ich ihm ab.
Ansonsten sind da die Probleme des jungen Ehepaars und der dann schnell anwachsenden Familie, Beziehungskrisen und Karrierefragen - das passt nicht zu den Schauspielern, was aber nicht ihre Schuld zu sein scheint. Da gibt es keine Chemie die stimmt, nicht an einer Stelle.Und dann gibt Jenny (Jennifer Aniston) ihre Karriere für die Familie auf, obwohl sie erfolgreicher als John (Owen Wilson) ist - kotz. Und dann begründet sie das mit: „Eine Mutter gehört an den Herd“ oder so ähnlich - würg!!!
Eine interessante Arbeit liefert Johns Chefredakteur Arnie (Alan Arkin), den wir aus "Little Miss Sunshine" kennen und lieben. Dann gab es da eine Szene mit einer gestrengen Hundetrainerin. Ich fragte mich: wer ist noch mal diese Schauspielerin? Es war die alt und fett gewordenen Kathleen Turner- das nimmt mir fast die Hoffnung, es jemals zu schaffen abzunehmen, obwohl meine Hosen schon langsam weiter werden, ehrlich.
Da gibt es das sonnendurchfluteten Florida und das malerisch verschneiten Pennsylvania, komfortablen Häuser aber ansonsten nichts sonderlich Originelles. Allein der Hund sorgt in diesem Film im Alleingang für Leben und Schwung, der ansonsten nicht mal als Schlaftablette Wirkung zeigt - also Finger weg.

1 Kommentar:

Traumschaumseife hat gesagt…

Ok, mache ich, fällt mir aber auch nicht schwer ;-)
Ich mag mehr europäische Filme.