Samstag, 27. Dezember 2008

A Few Good Men - Eine Frage der Ehre

Dies ist immer noch meine Lieblingsszene in diesem Film...



...und darum musste ich mir den Film auch noch mal ansehen.

Ich denke schon den ganzen Morgen darüber nach, warum er mir so gefällt, der Film. Weder bin ich eine Tom Cruise noch Demi Moore Fan - ok, Jack Nicholson mag ich schon sehr, doch dann hätte ich mir auch die "Wutprobe" ansehen können. Nein, es mussste dieser, 16 Jahre alte Film sein.

Es geht um Ehre,Chorgeist - was immer das ist - Mut, Machtmissbrauch und Überheblichkeit, ach ja, und um Respekt und darum, dass der Mutige gegen den Überheblichen gewinnt, was sehr schwer, aber möglich ist.
Lügen scheint erlaubt zu sein, wenn ein Col. Nathan R. Jessep es richtig findet. Ja, das ist es. Diese Organisationsstruktur, in der Einer, auf welche Weise auch immer, das Sagen hat und die anderen gehorchen müssen - auch wenn es Unsinn ist, der verlangt wird. Das ist so überflüssig und falsch, in meinen Augen.

Klar, es mus Strukturen geben, in der Einer das Sagen hat und die anderen dies nicht in Frage stellen, weil der eine die Übersicht hat - Feuerwehr, technisches Hilfswerk und Ähnliches. Richtig, doch es gibt eben auch Organisationsformen, in denen Machtmissbrauch und Respektlosigkeit Untergebenen gegenüber, vorherrschend sind. Ein Miteinander, ein auf-gleicher-Augenhöhe-sein, wäre zielführender .

OK, wir leben nicht in Utopia - doch träumen wird ja wohl erlaubt sein...

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