Montag, 13. Oktober 2008

Ich hab's verpasst....

....wer noch, hier ist der Ausschnitt des Ereignisses, das heute als Eklat bezeichnet wird:

„Ich habe nicht gewusst, was mich hier erwartet.“ Er fügte hinzu: „Ich finde es auch schlimm, dass ich das erleben musste.“ HP von MRR




Ich muss sagen, ich habe nur durch die Programme gezappt - ja, ich konnte mich nicht entscheiden, bei welchem Program ich hängen bleibe - obwohl ich Preisverleihungen liebe. Für den "Oscar" bleibe ich die ganze Nacht auf um es im Originalton zu erleben - ja so bin ich. Doch dieser Deutsche Fernsehpreis konnte mich nicht fesseln und als dann eine Sendung wie 'Deutschland sucht den Superstar' den deutschen Fernsehpreis bekommen hat - habe ich entgültig weitergeschaltet. So kam es, das ich das Beste an dieser Veranstaltung verpasst habe.

...was für eine Zumutung diese armselige, grottendumme Veranstaltung ...

...Während ich dies schreibe, ist der Zusammenschnitt der Veranstaltung noch nicht im Fernsehen gelaufen. Ich bin gespannt, wie man sich aus der Affäre mogelt. Es wird kaum gehen, denn die Radios meldeten schon, Reich-Ranicki habe einen Eklat verursacht. O nein, das hat er nicht. Der Eklat war diese ganze grauenvolle Veranstaltung. Reich-Ranicki war der Lichtblick.

Nachtrag:

15:00 h: Im Netz gibt es zahlreiche Meinungsäußerungen zu diesem Ereignis und es wird berechtigterweise darauf hingewiesen, dass einige der Ausgezeichneten ihren Preis sicher verdient hätten - kann sein - doch, was ist das für eine Ausgangsbasis, wenn eine Sendung wie "Deutschland sucht den Superstar" einen Preis für "gute Unterhaltung" erhält?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

die elke hat was gutes dazu gesagt:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,583671,00.html

Angelika Westermann hat gesagt…

Also jetzt ärgere ich mich aber wirlich, daß unser Fernseher schon ein Jahr lang kaputt ist! Das erste kleine Bedauern schlich sich anläßlich der Olympiade ein. Aber daß ich diese Sache verpaßt habe, tut mir wirklich sehr leid.
Faszinierend und auf den Punkt genau fand ich den Kommentar von Elke Heidenreich. Aber diese Frau habe ich schon immer geliebt.

Bloomsbury hat gesagt…

Ich habe am Sonntag zuvor stündlich im Autoradio von der Veranstaltung gehört, und mich gewundert, dass sie das so aufbauschen. Beim Sehen der Sendung am nächsten Tag hatte ich dann den Eindruck, das war eine abgemachte Sache zwischen Gottschalk und Reich-Ranitzki. Letzterer ließ sich zu schnell beruhigen.