Mittwoch, 23. Juli 2008

Noch mehr Kino

Originaltitel: Charlie Wilson’s War.
Der Film spielt in den 1980er Jahren. Charlie Wilson befindet sich in seiner fünften Wahlperiode als texanischer Kongressabgeordneter der Demokratischen Partei. Er gilt als Frauenheld und trinkt zu viel Alkohol, in seinem Abgeordnetenbüro arbeiten ausschließlich junge Frauen, die nach ihrem Aussehen gewählt werden. Hört sich irgendwie nach Hugh Hefner an - oder? Trotzdem, die von Tom Hanks gespielte Rolle ist sympathisch und, diesen Menschen gibt es tatsächlich und die Geschichte des Films hat einen realen, es ist ein Genuss den Schauspielern bei der Arbeit zuzusehen, schließlich sind es drei Oscargewinner und das Tempo ist schnell. Einige amüsante oder komische Dialogzeilen bewahren den Film davor trocken zu wirken.
Charlie Wilson ist Berufspolitiker und authentisch - doch warum gibt es solche Filme nicht über Abgeordnete des Bundestages? Warum spielen solche Filme inmer in Amerika? Dort kenne ich mich, dank solcher Filme, inzwischen besser aus als im Bundestag, also der Regierungszentrale meines Landes. Wer kann mir diese Frage beantworten?

Und dann zu einem utopischen Film: "Das Vermächtnis des geheimen Buches". Originaltitel: "National Treasure: Book of Secrets" - er ist die Fortsetzung des großen Erfolgs von "Das Vermächtnis der Tempelritter" und spielt wieder, zum Teil, im "Weißen Haus" und in Mount Vernon, von dem leider zu wenig zu sehen ist.

So wie es bei Action Filmen üblich ist, ist hier vielen unlogisch doch unterhaltsam.

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