Sonntag, 6. Januar 2008

Es geht mir langsam besser, habe viel gelegen, viel Tee getrunken und die Mittel eingenommen, die ich mir aus dem Reformhaus besorgt habe. Zum Essen gab es frisches Gemüse und Getreide. Und, ich habe nachgedacht, im Netz gesurft und frage mich immer noch, was meine Ziele für 2008 sein könnten? Genügt es einfach glücklich sein zu wollen? Wenn das so einfach wäre, wie es sich liest. Ich habe ja schon erzählt, dass ich mich in unterschiedlichen "Modes" befinden kann - von Zeit zu Zeit. Mit "Mode" meine ich Zustände, Stimmungslagen - usw. Zuständig für negative Modes sind meine Saboteure, die alles daran setzen mir negative Dinge einzureden.
Sie verhindern erfolgreich, dass ich zu den Gefühlen Zugang habe, die ich brauche um glücklich zu sein. Sie verhindern z.B., dass ich zu meinen inneren Ressourcen Zugang habe. Innere Ressourcen sind u.a. Lebensfreude, Energie, Optimismus und die Fähigkeit sich anderen mitzuteilen.

Meine Saboteure verkleiden sich sehr oft und ich bekomme es daher nicht immer gleich mit, dass sie wieder einmal dabei sind mich zu sabotieren. Es muss schon sehr still sein, damit ich diese Stimme auch höre, die mir nur negative Dinge sagt, denn erst wenn ich höre, dass sie da ist, kann ich was dagegen tun.
Was ich höre? Diese Stimme
verurteilt nicht nur mein Verhalten aufs Schärfste, sondern auch mich als Mensch: "Du bist ein Versager, du kannst nichts, du taugst nichts, du bist nichts; was du anpackst, machst du verkehrt, du Idiot".
Ich habe mir darum für dieses Jahr vorgenommen, keine negativen Gedanken dieser Art über mich selber zuzulassen. Hört sich einfach an - ist es aber nicht, denn das hat etwas mit dem Gefühl des Selbstwerts zu tun.
Unter "Selbstwert" wird ein globales und stabiles Gefühl der Wertschätzung der eigenen Person verstanden. Zu dem Begriff des "Selbstwerts" gehört auch der des "Selbstkonzept" und die "Identität". Weder Selbstkonzept noch Selbstwert sind angeboren, sondern sie entwickeln sich über die gesammte Lebensspanne hinweg, sind also veränderbar?
Unsere Sozialbeziehungen sind zuständig bei der Bildung unseres Selbstwerts und zwar die, von Geburt an - lese ich.
Ich bin als Baby schwer traumatisiert worden. Das hatte zur Folge, dass ich Ereignisse in meinem späteren Leben, ebenfalls als Trauma erlebt habe. Vor über 7 Jahren habe ich angefangen dies alles aufzuarbeiten. Was sehr anstrengend ist und war.
In der Gegenwart hilft mir eine
Ressourcen ganz besonders und das ist die Kreativität. Sie hilft mir dabei mein Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Mein Ziel für 2008 ist es, diesen Selbstwert unangreifbar und stark werden zu lassen.

1 Kommentar:

gabyweeke hat gesagt…

Hallo Beate ,mit Spannung lese ich Deine Berichte in Deinem Blog. Am meisten hat mich dieser Bericht zum Nachdenken gebracht .Mein erster Gedanke war " Die muß die Saboteure wegschmeissen , am besten verbrennen.Dann geht`s Ihr besser " Du bist so gut , Du kannst so viel .Warum willst Du die Zeit mit den Saboteuren verplempern????Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Gesundheit . Mach weiter so , aber ohne Saboteure .Liebe Grüsse Gaby .