Donnerstag, 27. September 2007

Tabula rasa

Eine übliche Redewendung im Deutschen (Tabula rasa machen, analog zu reinen Tisch machen) bezieht sich auf die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs in der Antike als wiederbeschreibbare Wachstafel. Die Redewendung beschreibt dementsprechend die Intention, mit einer Sache abzuschließen und einen Neuanfang zu wagen - also im übertragenen Sinne die Schreibtafel abzuschaben und ihren Ursprungszustand wiederherzustellen.


Seit Wochen bin ich dabei meine Arbeitszimmer zu tauschen, ich fand, dies sei von Vorteil. Gestern nun habe ich Tabula rasa gemacht und meinen MAC ab- und wieder aufgebaut. Ich sach' euch, ich habe keine Ahnung, wo diese vielen Kabel herkommen. Da 'geh' ich kabellos ins Netz und auch mein Stift und meine Tastatur haben kein Kabel. Das Telefon ist noch nicht hier - ich möchte, dass es erst einmal noch weiter funktioniert :-)
Was würden wir eigentlich ohne Strom machen? Im Moment schreibe ich hier in meinem Blog und höre WDR 5 - über meinen Computer, da das Raddio in diesem Zimmer keinen Strom hat.

Meine gesamte Wohnung ist ein totales Chaos, weil ich mehr Dinge haben, als ich unterbringen kann - leider. Doch ich habe mir kleine Inseln geschaffen, die wunderbar sind, und ich hoffe, den Rest schaffe ich auch noch - da bin ich sicher.

Hier eine Ecke aus meinem Studio - fast fertig dekoriert.


Meine Fotografien in meinem Wohzimmer - oder wie sollte ich diesen Rauam angesichts des dort herrschenden Chaos nennen?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

also dein mac-arbeitszimmer macht mich richtig neidisch ich werde am wochenende mein kellerzimmerlein aufraeumen es ist das reinste chaos nachdem dort der schreibtisch hoch getragen wurde von unserer putzfrau fuer drei euronen fuffzich

Carol Dean hat gesagt…

Beate, In English we refer to it as starting with a "clean slate" . . . :D I've been pressuring my husband to take time off so that we can move our office. I'm looking forward to the feeling you are having now.