Montag, 13. August 2007

Habe ich gerade gelesen....


Worte, scharf wie ein Skalpell.

Die Plastizität des Gehirns ist ein recht neuer Begriff. Er beinhaltet die Vorstellung,
dass das Gehirn ein formbares Organ ist und der Mensch die ganze Zeit
Neues hinzulernt. Dieses Lernen ist also das Resultat unseres Gehirns, das
wiederum durch unsere Erfahrungen permanent verändert wird.
Diese Theorie weckt neue Bedenken, insbesondere gegenüber den Medien. Worte, Bilder und
Ereignisse können so einschneidend sein wie ein Skalpell oder so mächtig wie
Drogen, denn sie können Nervenschaltkreise tatsächlich verändern. Durch ihre
alltägliche Präsenz spielen die Massenmedien eine entscheidende Rolle und das
Potenzial für den positiven wie negativen Gebrauch dieser Macht ist groß.Einige
Philosophen glauben sogar, dass die von uns selbst geschaffene Umwelt der
Medien mehr Gefahren in sich birgt als mögliche Manipulationen des Gehirns
durch Medikamente oder Gentechnik in der Zukunft.

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