Donnerstag, 16. August 2007

30 years ago, Elvis has left the building

„Es hat Anwärter auf den Thron gegeben, es hat Herausforderer gegeben. Aber es gibt nur einen König. Alles beginnt und endet mit ihm.“

Bruce Springsteen


Der „King“ wurde am 8. Januar 1935 in East Tupelo, Mississippi, unter dem Namen Elvis Aron Presley geboren. Elvis Presley hat unter anderem deutsche Vorfahren. In den 1990er-Jahren fanden Ahnenforscher heraus, dass der südpfälzische Winzer Valentin Pressler, der um 1700 nach Amerika auswanderte, sein Urahn ist. Ebenso stellte sich heraus, dass der frühere amerikanische Präsident Jimmy Carter ebenfalls dessen Nachkomme und somit ein entfernter Verwandter von Presley ist. Elvis Presley arbeitete nach seinem Abschluss an der Humes High School in Memphis zunächst als Elektriker bei der Precision Tool Company und danach unter anderem als Lastwagenfahrer für Crown Electric. Musikalisch geprägt vom Gospel, den er als Mitglied des Kirchenchors in einer schwarzen Methodistengemeinde seit frühster Kindheit sang, und dem im Mississippi-Delta beheimateten Blues sowie auch der Country-Musik, träumte er jedoch von einer ganz anderen Zukunft. Nach dem Umzug der Familie Presley 1948 nach Memphis, in der Blues-Interpreten wie B. B. King, Howlin' Wolf oder Rufus Thomas die Musikszene prägten, war dies für ihn die richtige Umgebung, seine Träume wahr werden zu lassen. Sehr maßgeblich für seine musikalische Karriere – und damit auch für die weitere Entwicklung der gesamten Popmusik sowie des Rock im 20. Jahrhundert – war schließlich auch der Umstand, dass seine Eltern ihm 1945 zu seinem 10. Geburtstag nicht das gewünschte Fahrrad und Luftdruckgewehr schenken konnten.
Er erhielt stattdessen eine Gitarre, die er ohne Unterricht und Notenkenntnisse schon nach kurzer Zeit zu spielen verstand. 1953 nahm Presley in den Sun-Records-Studios in Memphis auf Celluloseacetat die Titel My Happiness und That's When Your Heartaches Begin auf. Der Inhaber der Sun-Studios, Sam Phillips, ein Liebhaber und Produzent der schwarzen Musik, wurde durch die spezielle Klangfärbung von Elvis' Stimme auf diesen aufmerksam. Phillips war damals bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Sänger mit „dem besonderen Sound“ und vor allem mit einem ausgeprägten Rhythmusgefühl, denn er sagte einmal voraus: „Wenn ich einen weißen Mann finden könnte, der die Stimme und das Einfühlungsvermögen eines Schwarzen hat, dann könnte ich eine Million Dollar machen“.

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