Donnerstag, 5. Juli 2007

The Good Shepherd dessen Produktionskosten rund 110 Mio. Dollar betrug, ist ein Film, der mich verwirrt.
Es geht um die CIA und ihre Methoden. Die fiktiven Charaktere spielen durch Äußerlichkeiten und Namensähnlichkeiten auf historische Figuren an. Für mich war erschreckend: Das Verhör eines mit LSD gefügig gemachten Agenten, der im Wahn aus dem Fenster springt, spielt auf einen Vorfall des MKULTRA-Programms an. Die Exekution durch Abwurf aus Flugzeugen wurde von CIA-Kommandos im Vietnamkrieg praktiziert.
Will ich das alles wissen, frage ich mich.
Dem Film wurde der Silberne Bär auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 2007 für "herausragende künstlerische Leistungen" des Schauspielerensembles verliehen. "The New Yorker" nannte "The Good Shepherd" einen der besten Filme, die je über das Thema Spionage gedreht wurden.

Für die Recherche traf sich de Niro u.a. mit dem früheren CIA-Gegenspieler und Deutschen Markus Wolf. Martina Gedeck spielt Hanna Schiller, ein kleine Rolle, an der Seite von Matt Damon, "Edward Wilson", während dessen Spionagetätigkeit in Berlin.
Ich denk, ich will mit dieser Welt nix zu tuen haben, auch nicht in so faszinierend gemachten Kinofilmen.

The Pursuit of Happyness, dieser Film basiert auf der Lebensgeschichte von Chris Gardner und behandelt die Idee des "American Dream", der besagt, dass jedes Individuum durch harte Arbeit und eigene Willenskraft sein Leben verbessern kann.

Der Titel bezieht sich auf die in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten formulierten „unveräußerlichen Rechte“ eines jeden Menschen auf „Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit“. Der englische Titel des Films „The Pursuit of Happyness“ schreibt das entsprechende Wort für Glückseligkeit „happiness“ aber bewusst falsch „happyness“, weil dies in mehreren Szenen so an einer Hauswand (falsch) geschrieben eine Rolle spielt.

Will Smith wurde für seine Darstellung des "Chris Gardeners" für einen Oscar in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert.

Um was geht es: Der Film spielt in San Francisco, in den 80er Jahren. Chris ist Handelsvertreter und Familienvater der von seiner Frau verlassen wird, weil sie die finanziellen Engpässe der Familie nicht mehr aushalten kann. Chris möchte dass sein Sohn bei seinem Vater aufwächst und sucht darum nach einer besser bezahlte Arbeit und bekommt ein sechsmonatiges Praktikum bei einer Investmentbank, das zwar unbezahlt ist, allerdings die Möglichkeit einer Festanstellung beinhaltet.
Doch er ist nur ein Kandidat unter mehreren Praktikanten und am Ende des Praktikums wird nur einer die Festanstellung bekommen. Es geht um Obdachlosigkeit und Aussichtslosigkeit, und eben um den eigenen Willen, der Berge versetzen kann

1 Kommentar:

happy design hat gesagt…

Ich wuesste nun gern deine Meinung zu diesem Film...ich fand ihn eher enttaeuschend....
liebe gruesse, Susi